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Georgien

Nationaler Personalausweis

Das Projekt zur nationalen Identität Georgiens wurde von der Agentur für die Entwicklung des öffentlichen Dienstes des Justizministeriums vergeben und begann im Jahr 2010.  Mit der Einführung der weltweit modernsten eID-Karte wurde ein Meilenstein im Bereich der ID-Dokumente gesetzt. Die Polycarbonat-Dual-Interface-Karte dient nicht nur als nationales Ausweisdokument, sondern enthält auch einen eingebetteten Chip für verschiedene Dienste wie digitale Unterschrift, eBanking, eHealth, Zugangskontrolle, Zahlungsfunktion und Anwendungen im öffentlichen Verkehr. Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für die nahtlose Integration etablierter Standards und neuester Innovationen in eine bestehende Infrastruktur. Die Systemarchitektur wurde durch einen zentralen Personalisierungsstandort in der Hauptstadt und zwei dezentrale Standorte erweitert; alle diese Zentren wurden mit den neuesten Personalisierungstechnologien und Versandsystemen für die Ausgabe der fertigen Dokumente ausgestattet. Fünf MB getID Mobile-Einheiten wurden dem bestehenden Netzwerk dezentraler Erfassungsstellen hinzugefügt. Mühlbauer produzierte die hochsicheren Blankodokumente in Deutschland und lieferte sie vierteljährlich an ein Zentrallager in Georgien. Von dort wurden sie an die drei Personalisierungsstandorte verteilt.

Im Jahr 2011 wurde das Folgeprojekt vom Innenministerium vergeben: die Einrichtung von automatisierten Grenzkontrollstellen an den stärker frequentierten georgischen Flughäfen Tiflis, Batumi und Kutaisi sowie an vier Fußgängergrenzübergängen. Die schnelle und zuverlässige Überprüfung georgischer Staatsbürger beinhaltet den Abgleich der persönlichen Daten einer Person mit einer Vielzahl von Datenbanken wie dem Bürgerregister und verschiedenen Warnlisten.